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Südharz/ Stolberg
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Hochharz und Ostharz - Vom Brocken bis ins Bodetal
Pro Harz tours führt Sie zu den Ausflugszielen


Der Brocken im WinterDer Brocken - ein mystischer Berg? Jährlich zieht es bis zu zwei Millionen Menschen hinauf. Warum?

Eduard Jacobs beantwortete diese Frage 1891 wie folgt: "Mit seinen 1142 m prägt er den Harz. Er weist eine herausgehobene Lage am Rand des norddeutschen Hochlandes auf - 45.000 Quadratmeter können überschaut werden. Das ist mehr als die Fläche der Schweiz. Und es sind die tagsüber mehrfach wechselnden Stimmungen - Wolken - Nebel, die bezaubern."

Durch die exponierte Lage ist der Brocken vergleichbar mit einer einsamen Insel im Ozean. Von allen Seiten treffen ihn die Luftströmungen. Dieser Situation musste sich auch die Vegetation anpassen. So liegt die Baumgrenze bei 1000 m. Das Gebiet ist besonders wasserreich. Hochmoore und Naturwälder prägen das Brockengebiet. Verwitterter Granit hinterlässt Blockmeere. Wir finden arktisch-alpine Vegetation, Brockenanemone und Alpenhabichtskraut. Im Brockengarten können die Raritäten bewundert werden.

Für die Tierwelt sollen Auerhahn, Schwarzspecht, Wasseramsel und Rauhfußkauz genannt werden. Grund genug, das Gebiet im Jahr 1990 zum Nationalpark zu erklären! Seit dem 15.09.1991 kann man den Gipfel wieder mit der Brockenbahn erreichen. Zu Fuß geht es am einfachsten von Torfhaus oder ab Schierke. Der Wintersportort Schierke am Fuße des Brockens bietet Natur pur, fast alpin. Ein reizvoller Ort, umgeben von urigen Granitblöcken, wild verstreut, als hätte sie der Teufel dort hingeworfen.Rotes Höhenvieh auf Harzer Berghängen

Lohnenswert ist eine Wanderung durch das romantische Elendstal nach Elend. Hier steht die kleinste Holzkirche Deutschlands. Wenn man auf die Orte Elend und Sorge trifft, so sollte man sich nicht von deren traurigem Klang täuschen lassen. Die beiden Namen haben mit der heutigen Bedeutung der Wörter gar nichts zu tun.

Benneckenstein ist das höchstgelegene Städtchen in Sachsen-Anhalt. Es liegt umgeben von saftigen Bergwiesen und weiten Fichtenwäldern. Entspannung pur genießt man im neuen Harzbad mit Erlebnischarakter. Im Kurpark ist ein attraktives "Haus des Gastes" entstanden. Im Winter ist Benneckenstein Treffpunkt der Liebhaber von Skilanglauf und Rodeln.

Wer auf den Spuren der Bergleute den Harz erkunden möchte, sollte Elbingerode anfahren und hier eines der zwei Schaubergwerke besichtigen: Büchenberg und Drei Kronen & Ehrt. Die Besucher erleben Bergbau live. Berufserfahrene Bergleute sind sachkundige Führer. Das Bodetal bei Thale

"Romantisch und düster", so beschrieb der junge Goethe das Bodetal. Bis heute hat es seine Anziehungskraft nicht verloren. Düstere Nebelschwaden, fliegende Hexen und das Rauschen des schäumenden Flusses beflügeln nach wie vor die Phantasie der Besucher. Der steile Taleinschnitt der Bode, auch "Grand Canyon des Harzes" genannt, versetzt den Besucher stets in Erstaunen.

Die sagenumwobenen Felsen der Roßtrappe und des Hexentanzplatzes, die wohl bekanntesten Ausflugsziele des Bodetales, zeugen vom Wirken gewaltiger Naturkräfte. Auf die Felsen gelangt man heute bequem mit Sessellift oder Personenschwebebahn von Thale aus.

Ca. 10 km entfernt - am Hang des Rambergmassivs - bietet Friedrichsbrunn mit seiner reinen Luft günstige heilklimatische Verhältnisse. Friedrichsbrunn ist ein beliebtes Ferienziel. Bereits um 1890 kamen die ersten Feriengäste in die Sommerfrische.

Hinein ins Bodetal: Der Ort Treseburg hat nur 180 Einwohner und liegt äußerst reizvoll an der Mündung der Luppbode. Die umgebenden Berge erreichen Höhen bis zu 500 m. In der Bode kann man Forellen springen sehen. Von Treseburg bis Thale erstreckt sich das tief eingeschnittene, 450 ha große Naturschutzgebiet Bodetal. Nur wenige Kilometer entfernt liegt Altenbrak, die Perle des Bodetals. Das Rauschen des über Kiesgeröll dahin schäumenden Flusses hat schon Fontane begeistert.


Tropfsteinhöhle in RübelandDie Rappbodetalsperre wurde zwischen 1952 und 1959 errichtet. Sie bildet mit ihren 106 m Höhe als größte Gewichtsstaumauer Deutschlands das Kernstück des umfangreichen Harzer Wassersystems. Am Stemberghaus bei Hasselfelde gewährt das erste Köhlerei-Museum Deutschlands Einblicke in eine uralte Berufstradition, die Jahrhunderte hindurch das Bindeglied zwischen Forstwirtschaft und Montanwesen verkörperte.

In der Kleinstadt Hasselfelde laden Birkenwäldchen zum erholsamen Spaziergang ein. Gut ausgeschilderte Wanderwege erschließen die Naturschönheiten ringsum. Unbedingt einen Abstecher wert ist Rübeland mit geologisch interessantem Karstkomplex. Die Baumannshöhle und die Hermannshöhle (Tropfsteinhöhlen) gehören zu den Besuchermagneten (jährlich 200.000 Besucher) des Harzortes. Die Baumannshöhle ist die älteste Schauhöhle Deutschlands. Eine Höhlenbesichtigung galt schon früher neben der Brockenbesteigung als das größte Harzerlebnis.



Der Ostharz - Vom Auerberg
bis in die Täler von Selke, Eine und Wipper

Der Harz ist mehr als Brocken, Roßtrappe und Hexentanzplatz. Das sind z. B. die lieblichen Täler der Selke, Eine und Wipper. Schon Heine schildert die Selke 1824 als eine schöne, liebenswürdige Dame. Musste der Dichter noch auf Schusters Rappen das Tal erkunden, so kann man heute bei einer Fahrt mit der schnaufenden Selketalbahn die Natur genießen.

Harzer SchmalspurbahnDie über 100 Jahre alten Harzer Schmalspurbahnen (HSB) haben mit 132 km das längste noch intakte Schmalspurstreckennetz Europas. Ob nun mit der Harzquerbahn von Nordhausen nach Wernigerode, mit der Brockenbahn zum Gipfel oder mit der Selketalbahn von Gernrode nach Harzgerode - eine Bahnfahrt gehört zu jedem Urlaub dazu.

Wir empfehlen einen Ausflug ins Selketal. Ausgangspunkt ist Gernrode. In Richtung Mägdesprung überquert die Bahn das Ramberg-Massiv auf 413 m. Von Mägdesprung kann man in Richtung Meisdorf das Naturschutzgebiet Selketal erwandern. Zur Rast lädt die Selkemühle ein. Danach erreicht man die Burg Falkenstein ca. 150 Meter hoch über der Selke. Sie ist eine der besterhaltenen Burgen des Harzes. Berühmtheit verlieh der Burg der hier Anfang des 13. Jahrhunderts von Eike von Repgow verfasste "Sachenspiegel", das älteste deutsche Rechtsbuch.

Wer kennt nicht die Abenteuer des Lügenbarons von Münchhausen? Seine Phantasien gingen um die Welt. Der Vater seiner Geschichten, der Dichter Gottfried-August Bürger wurde im Einetal im kleinen Dorf Molmerswende geboren. Das Geburtshaus wurde als Museum eingerichtet. Der Nachbarort Schielo ist prädestiniert für Familienurlaub. Hier wohnt man Tür an Tür mit Pfauen, Hühnern, Enten, Kühen und Ziegen.

Nur einen Katzensprung entfernt verläuft die Harzhochstraße (B 242), die wichtigste Ost-West-Verbindung durch den gesamten Harz. In südlicher Richtung gelangt man ins Tal der Wipper. Diese entspringt im Auerberggebiet und erreicht bei Vatterode den Ostrand des Harzes. Der Vatteröder Teich lässt so manches Anglerherz höher schlagen. Eine Rundtour mit der dortigen Parkeisenbahn, Spurweite 500 mm, wird nicht nur Eisenbahnfans begeistern. Wichtigste Stadt der Region ist Wippra. Sie ist bekannt durch Talsperre, Wintersportmöglichkeiten, Campingplatz und Sommersprungschanze. Empfehlenswert ist ein Besuch der Museumsbrauerei.

TalsperreWippra in Richtung Sangerhausen verlassend, erreicht man nach der Überquerung der Kohlenstrasse den Ort Grillenberg. Er liegt malerisch im Tal der Gonna, die südlicher in die Helme mündet. In Grillenberg kann man vielseitig aktiv werden - ein Waldschwimmbad und ein Reiterhof laden ein. Einkaufsmöglichkeiten und Arzt findet man im nahegelegenen Hayn. Es bildet das Zentrum aller umliegenden Dörfer. Ein durch den Bergbau geprägter Ort ist Neudorf. Das Dorf hat keine Durchgangsstrasse und ist somit besonders gut für Familien mit Kindern geeignet.

In der Nähe liegt das kleine Städtchen Harzgerode. Mit seinen 1000 Jahren kann es auf eine bewegte Geschichte zurückblicken, die sehr informativ in der Heimatstube im Schloss für die Besucher aufbereitet wurde. Einige kleine Läden und der Marktplatz verleiten zum Bummeln. Von hier steigen wir noch einmal in die Selketalbahn und fahren gemütlich bis ins kleinste Städtchen Sachsen-Anhalts, Güntersberge. Versäumen Sie nicht, das Mausefallen- und Kuriositätenmuseum zu besuchen.

Josephskreuz auf dem AuerbergEgal, wo man sich im Unterharz auch bewegt, irgendwo am Horizont taucht der Auerberg wie ein überdimensionaler Maulwurfshaufen mit seinem Wahrzeichen, dem Josephskreuz, aus der Hochebene auf.

Das stählerne Aussichtskreuz ist mit seinen 38 m Höhe das größte eiserne Doppelkreuz der Welt und ähnelt dem Eiffelturm. Der Eisenturm (Nietenkonstruktion) wurde 1896 eingeweiht. Erstaunlicherweise ist die 574 m hohe Erhebung ein Vulkanberg. Aber keine Angst, Hexen und manches Teufelswerk gibt es zwar noch im Harz, aber tätige Vulkane und Erdbeben ganz sicher nicht.

Schaut man von der Höhe in die Runde, dann entdeckt man neben den Schönheiten der Natur auch idyllisch gelegene Harzorte. Zum Beispiel Breitenstein, ein idealer Ausgangspunkt für Wanderungen u.a. zur Unterharzer Teich- und Grabenlandschaft. Ein Besuch des Schaubergwerkes Glasebach lohnt auf jedem Fall. Östlich von Breitenstein erstreckt sich das größte zusammenhängende Waldgebiet des Harzes. Höchste Erhebung ist der 600 m hohe Birkenkopf. Am südlichen Fuße des Großen Auerberges liegt die Gemeinde Schwenda. Der Ort hat seinen dörflichen Charakter bewahrt und bietet den Gästen ideale Erholung.

Der bekannteste Ort dieser Region ist die Rathaus StolbergHistorische Europastadt Stolberg mit ihrem Fachwerkensemble. Das Geburtshaus von Thomas Müntzer und der Besuch Luthers bezeugen Stolbergs Geschichtsträchtigkeit. Über Stadtgeschichte informieren das Heimatmuseum in einem der schönsten Renaissancegebäude Stolbergs und das Bürgermuseum im ältesten Haus (erbaut etwa um 1450) der Stadt, als auch die Stadtkirche St. Martini. Blickfang des Marktes ist das Rathaus. Es stellt einen prachtvollen Fachwerkbau dar, errichtet 1482 und renoviert im 16. Jahrhundert. Das Gebäude ist Baukuriosum, denn es hat innen keine Treppen, der Zugang zu den Etagen ist nur von außen über die neben dem Haus empor führende Kirchtreppe möglich. Im Sommer können Sie sich im wunderschön gelegenen Waldbad und Sommers wie Winters im Spaßbad "Thyragrotte" erholen.


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